Medikamente
Leider gibt es bislang keine medikamentöse Therapie, die in der Lage ist das Fortschreiten der Alzheimer-Demenz aufzuhalten. Auch sind die eingesetzten Medikamente oft mit einer Reihe von Nebenwirkungen behaftet. Trotzdem können Medikamente eine bedeutende Rolle spielen indem sie das Fortschreiten der Krankheit verzögern.
- Cholesterinesterase-Hemmer
- NMDA-Rezeptor-Antagonisten
Viele der derzeit verwendeten Medikamente die sog. Cholinesterase-Hemmer zielen darauf ab, die Menge an dem Botenstoff Acetylcholin wieder anzuheben. Dazu blockieren sie Enzyme, die diesen Stoff abbauen. Wirkstoffe, die auf Weise die Auswirkungen der Alzheimer-Demenz lindern können, sind z.B: Donepezil (Aricept®), Galantamin (Reminyl®), Rivastigmin (Exelon®).
Diese Medikamente beeinflussen die Funktion eines anderen Botenstoffes mit dem Namen Glutamat und sein Zusammenspiel mit einem sog. NMDA-Rezeptor an den Nervenzellen. Ihre Wirkstoffe tragen den Namen Memantine (Axura®, Ebixa®). Meist werden sie bei einer schon deutlich fortgeschrittenen Alzheimer-Demenz eingesetzt.
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